Therapiezentrum für Rechenschwäche/Dyskalkulie


Schwierigkeiten im Fach Mathematik

Manchmal werden die Hausaufgaben zum Drama: die Mutter hilft und erklärt, das Kind versteht scheinbar auch etwas, es gibt sich Mühe, löst vielleicht einiges richtig – und doch muss man dann demnächst wieder ganz von vorne anfangen.

Es ist ein Alarmsignal, wenn die Mutter zunehmend das Gefühl hat, immer das Gleiche zu sagen, erst recht, wenn sie an sich selbst bemerkt, wie ungeduldig und entnervt sie dann reagiert.Auch Selbstbezichtigung auf Seiten des Kindes: „Ich bin eben blöd“ sollte als Anzeichen der Verzweiflung ernst genommen werden. Warum kommt die Hilfe der Mutter beim Kind nicht richtig an? Das sollte man herausfinden, bevor die Mutter-Kind-Beziehung ernsthaft Schaden nimmt.

Eine Dyskalkulie könnte der Grund sein, also eine Teilleistungsschwäche im Grundlagenbereich der Mathematik, dort, wo der Erwachsene sich meist gar keine Verständigungshindernisse vorstellen kann, so völlig selbstverständlich kommen ihm die Dinge vor. Wenn er die Probleme aber nicht wirklich kennt und nicht verstehen kann, dann kann er auch keine brauchbaren
Tipps liefern, die dem Kind auf Dauer helfen.

Ob eine Dyskalkulie vorliegt, kann nur in einer professionellen Diagnostik festgestellt werden: Es muss herausgefunden und durchschaut werden, was ein Kind selber von Zahlen hält, was es als „logisch“ empfindet, was ihm unverstänlich ist und warum, mit welchen Widersprüchen es sich herumschlägt u.s.w. Erst dann ist es auch möglich, mathematische Hilfestellungen anzubieten, die das Kind versteht und selber für sich nutzen kann.

Das TRZ arbeitet seit
1992 im Bereich Rechenschäche
mit den Schwerpunkten.

  • Diagnostik Dyskalkulie
  • lerntherapeutische Förderung Dyskalkulie
  • Eltern-/ Lehrerberatung
  • Fortbildung von Lehrer/innen im Bereich Dyskalkulie